Im Spiegelkabinett der Seele

Camera Obscura :: Lenz – Bernhard Mikeska schickt je einen Zuschauer auf einen Gang durch Weimar und die Geschichte

Weimar, 19. August 2017. Der Holzcontainer, der direkt am Stern, einem zentralen Punkt im Park an der Ilm, steht, fällt auf. Schon von weitem zieht er die Blicke der Flaneure auf sich. Er passt nicht so recht ins idyllische Bild, und das soll er auch gar nicht. Aber das wird mir so richtig erst später bewusst. Dann ist dieser jeweils für einen einzelnen Besucher konzipierte Gang durch das historische Weimar, der auch eine Reise ins Innere des Schriftstellers Jakob Michael Reinhold Lenz ist, längst schon wieder vorbei, und ich bin zurück auf dem Weg in mein Hotelzimmer. Während der kurzen, nicht einmal eine Stunde währenden Vorstellung bleibt für Reflexionen dieser Art kaum Zeit. Dafür sind die Eindrücke, die auf einen einprasseln, zu überwältigend…

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21. August

Ich kehre zurück in mein altes Leben. Erkannt? Habe ich es als ich an dem Ort sein durfte, der zu meinem zweiten Zuhause geworden ist.

Es ist anstrengend ständig zu sein, wie man eigentlich nicht ist. Ich lernte viele Menschen kennen. Heute weiß ich, dass diese Menschen kein Verständnis haben für das, was ich empfand. Sie dachten alle nur an sich selbst. Ich lief den Jacobsweg in Spanien eine wunderbare Erfahrung. Ich lief den Jacobsweg in Deutschland mit einer Kollegin aus dem Cafe für Demenzkranke. Von Zuhaus bis nach Straßburg auch wunderbar. Doch ich lernte sie kennen, denn als ich das Cafe verließ, verließ auch sie mich. Sie brauchte mich nur, um nicht alleine laufen zu müssen. Das Kochen mit Menschen mit Pflegestufe machte ich noch weiter…

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Mausen und Hausen

Sorge Der Dokumentarfilm „Kedi“ erzählt von Katzen in Istanbul und Beziehungen zu Menschen, die sie schützen

Vor dem Schnurri-Overkill ist niemand gefeit. Diesen nervigen Anflügen von Katzen-Kater, die man auch als größter Tierfanatiker erleiden kann, wenn man hauptsächlich im Internet lebt und dort an manchen Tagen einfach von zu vielen Kätzchen umstrichen wird. Sie sind die unbestrittenen Totemtiere der Online-Menschen, daran werden all die Einhorn-Brigaden und Etsy-Eulen nichts ändern können…

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Karl Otto Götz im Alter von 103 Jahren gestorben

Karl Otto Götz war ein Pionier der abstrakten Kunst der Nachkriegszeit. Seine Bilder hängen in Museen und in Machtzentren der deutschen Politik. K.O. Götz wurde 103 Jahre alt

Karl Otto Götz war einer der kraftvollsten abstrakten Maler und Wegbereiter der modernen Kunst Deutschlands. Der große alte Meister der deutschen Nachkriegskunst, den alle kurz K.O. Götz, nannten, ist tot. Er starb am Samstag im hohen Alter von 103 Jahren. In seinem Leben spiegelte sich die von Brüchen und Revolutionen geprägte Geschichte der letzen 100 Jahre wieder. Bis kurz vor seinem Tod malte Götz noch mit Hilfe seiner Ehefrau Rissa…

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Kölner Dom von Unbekannten über Nacht um 360 Grad gedreht

Köln (Archiv) – Was für eine Frechheit! Unbekannte haben vergangene Nacht den Kölner Dom aus seiner Verankerung gelöst, leicht angehoben und um exakt 360 Grad gedreht. Die Tat war offensichtlich von langer Hand geplant, wurde sehr professionell ausgeführt und verlief nahezu spurenlos. Warum der Dom gedreht wurde, ist bislang noch unklar. Vieles deutet allerdings auf einen Streich hin…

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http://www.der-postillon.com/2013/08/kolner-dom-von-unbekannten-uber-nacht.html

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Sommernachts- Träume… Auberginenauflauf

Sommerzeit…Ist Ernte-Zeit. omaten, Paprika, Zucchini, Auberginen. Alles aus eigener Ernte. Genau so wie die hübschen bunten Möhrchen, Sellerie, Kohlrabi, Rote Bete, Salate …Himbeeren. Die Liste ist lang. Und doch hält man manchmal einen fremden Schatz in Händen. Darf man das? Mango, Papaya, Bananen, Aprikosen? Braucht man das? Haben wir denn nicht genug Fülle? Oder ist es einfach eine Frage der Balance?

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https://veganundheimatlos.me/2017/08/14/sommernachts-traeume-auberginenauflauf/

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Auf verstörende Art unwiderstehlich

Comicautor G. B. Trudeau hat in seinem „Doonesbury“-Strip 30 Jahre lang vor Trump gewarnt. Aber ein wenig ist er auch mit Schuld am Erfolg des Immobilientycoons.

Pulitzer-Preisträger G.B. Trudeau hat es früh kommen sehen und eindringlich davor gewarnt. „Gibt es jemanden, der noch weniger für ein hohes Amt geeignet ist?“ heißt es bereits 1987 in seiner Strip-Reihe „Doonesbury“, die seit 1970 in vielen amerikanischen Tageszeitungen erscheint, als der Immobilientycoon Donald Trump zum ersten Mal mit einer Präsidentschaftskandidatur kokettierte und Anzeigen geschaltet hatte…

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http://www.tagesspiegel.de/kultur/comics/trump-eine-amerikanische-dramoedie-auf-verstoerende-art-unwiderstehlich/20153038.html

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