Das Geisterhaus

Daniel Kehlmann mit neuer Erzählung

In diesem Ferienhaus stimmt was nicht: Daniel Kehlmanns Erzählung „Du hättest gehen sollen“ treibt ein listiges Spiel mit der Wahrnehmung ihres Helden – und der Fantasie des Lesers.

Inzwischen scheiden sich an ihm die Geister. Die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ nennt ihn in Bezug auf seine soeben erschienene phantastische Erzählung „Du hättest gehen sollen“ einen „großen Schriftsteller“, während Sigrid Löffler, die sich einst als wackere Kombattantin in Marcel Reich-Ranickis „Literarischem Quartett“ den Ruf einer scharfzüngigen Polemikerin erstritt, ihn im „Deutschlandradio Kultur“ unverhohlen als „matten Epigonen von Stephen King“ abkanzelte.

Daniel Kehlmann, dem mit seinem 2005 erschienenen Roman „Die Vermessung der Welt“ bei einer verkauften Auflage von 2,3 Millionen Exemplaren einer der spektakulärsten Erfolge der deutschen Nachkriegs-Literaturgeschichte gelang, hat es seit geraumer Zeit nicht leicht mit der Kritik. Er ziehe, wie der Germanist Michael Maar einmal befand, „das Ressentiment an wie ein Honigtopf die Bienen“. Legt er Erzählungen vor, heißt es: Wo bleibt der große realistische Roman? Schreibt er irgendwo eine tadelnde Kritik, wird er als Besserwisser geschmäht.

Weiterlesen unter:

http://www.spiegel.de/kultur/literatur/daniel-kehlmann-neue-erzaehlung-du-haettest-gehen-sollen-a-1117970.html

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