Wie man in Zeitlupe pinkelt

Die Performance-Ikone Marina Abramović legt ihre Autobiografie vor

In ihr steckten „drei Marinas“, schreibt die berühmteste Performancekünstlerin der Welt. „Da ist die Kriegerin. Da ist die Spirituelle. Und da ist die Jammertante.“ Dem Leser ihrer Autobiografie mag es schwerfallen, diese Selbsteinschätzung restlos nachzuvollziehen: Von Wehleidigkeit ist in den Erinnerungen von Marina Abramović keine Spur. Aber das Stichwort „Jammertante“ verweist auf die private Abramović, und gerade über ihr nicht archiviertes Leben jenseits des Kunstrahmens möchte man mehr erfahren. Diese Lücken füllt die Autorin.

Die Kriegerin und die Spirituelle sind dem Publikum wohlbekannt. Die 1946 in Belgrad geborene Künstlerin ist immer hart gegen sich selbst gewesen. 1974 in Neapel bot sie dem Publikum an, mithilfe diverser Gegenstände mit ihr anzustellen, was es will. Darunter ein geladener Revolver, mit dem sie um Haaresbreite erschossen worden wäre. 1981 sitzt sie sich mit ihrem Partner Ulay während einer Galerieperformance in Sydney 16 Tage lang für jeweils acht Stunden an einem Tisch gegenüber. „Nachdem ich Ulay zwei Stunden lang angestarrt hatte, bemüht, nicht zu blinzeln, sah ich eine Aura um ihn herum“, notiert sie, „eine hellgelbe, leuchtende Farbe.“

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http://monopol-magazin.de/wie-man-zeitlupe-pinkelt

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