Seltsam harmlos

Kulturpolitik statt Kultur: Die Berliner Ausstellung „Uncertain States“ unterwirft die Kunst dem öffentlichen Austausch über politische Moral.

Diese Ausstellung ist symptomatisch für ein zentrales Problem der zeitgenössischen Kunst – jedenfalls sofern sie politische Aussagen formulieren will. Das aber ist ein Anspruch, der heute – Kriege und Flucht vor Augen – beinahe bei allen mit öffentlichen Geldern geförderten Kulturprojekten erhoben wird. Dabei ist die hier in Rede stehende Ausstellung keineswegs eine schlechte. Uncertain States. Künstlerisches Handeln in Ausnahmezuständen steht im Mittelpunkt einer umfassenden Anstrengung der Akademie der Künste in Berlin, die auch Theater-, Film-, Debattenprogramme und Lesungen einschließt. Mit dem Projekt will die Akademie Stellung beziehen zum Zustand einer Welt, in der sich Länder, Grenzen, Identitäten rasant auflösen und neu bilden, mit Folgen, die tödlich sein können. Dazu will die Kunst nicht schweigen.

Weiterlesen unter:

http://www.zeit.de/2016/44/uncertain-states-ausstellung-berlin-kulturpolitik

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