Wenn gar nichts mehr hilft

Man bleibt wo man hingehört … – Katja Brunner basht die Schweiz, Christina Rast inszeniert in Luzern die Uraufführung

Luzern, 24. November 2016. Katja Brunner buchstabiert die Schweiz durch. Von A bis Z. Von A wie kein Adolf Hitler über K wie klein aber fein und R wie Roger Federer bis Z wie Zwingli. Oder lieber so: Von A wie Anna Göldi über D wie Dagobert Duck wäre in diesem Land ein Durchschnittsbürger über P wie Puff, U wie Untersuchungshaft, X wie Xenophobie entsteht doch nur, weil es hier so klein ist und gut bis Z wie Zwang.

Genau sezierte Urteile

Katja Brunner stört vieles in der Schweiz: Das Heidiklischee in den Bergen, Anna Göldi, die noch 1782 als Hexe verbrannt wurde, die Einigelung des Landes in Europa, Fremdenfeindlichkeit, Sattheit und Selbstgenügsamkeit im eigenen Reichtum. Man muss das so platt formulieren, denn in „Man bleibt wo man hingehört, und wer nicht bleiben kann, gehört halt nirgends hin oder Eine arglose Beisetzung“ schreckt auch Katja Brunner vor mancher Plattheit nicht zurück. Gescheit formulierte Kritik kommt da von der Bühne herab, manches genau seziertes Urteil wird in überzeugende Bilder verpackt.

Weiterlesen unter:

http://www.nachtkritik.de/index.php?option=com_content&view=article&id=13284:man-bleibt-wo-man-hingehoert-in-luzern-basht-katja-brunner-die-schweiz-christina-rast-inszeniert-die-urauffuehrung&catid=38&Itemid=40

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