Als das Meer rebellierte

Rotweißgestreifte Segler umschifften die einsame Insel inmitten eines aufgewühlten Meeres, welches sich durch keine Macht der Welt beruhigen ließ. Tiefdunkle Wolkenpakete verfinsterten alles, was noch vor einigen Minuten sichtbar erhellt, während am Ufer hektisches Treiben aufgeregt hin- und hereilender Menschen den heftigen Sturm erst recht offenbarte. Selbst eine Handvoll Möwen suchte eiligst Schutz unter dem Vordach eines Bootshauses.

Sofort peitschten schier unaufhörlich kräftige Regenmassen durch die dunkle Landschaft aus Wellen und Inselhäuschen, dabei die wenigen Bäume sich angesichts orkanartiger Böen in Richtung Osten verneigten, was keineswegs irgendwelchen islamischen Betgewohnheiten entsprach, sondern der Windrichtung folgend geschah. Ganz weit draußen, kaum mit bloßen Augen zu erkennen, versuchte eine Fischermannschaft verzweifelt ihren schwerbeladenen Kutter vor den Monsterwellen zu retten, mußte allerdings fast hilflos mit ansehen, wie ständig immer mehr Fische über Bord gespült wurden. Diese zurückfanden ins liebliche Naß ihres Lebensraumes, die Fischer selbst nicht wußten, ob sie es schaffen würden, die nahe Insel zu erreichen.

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https://querdenkende.com/2016/12/03/als-das-meer-rebellierte/

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