„Weder genial noch gescheit, aber sehr lieblich“

Mit seinem Filmporträt „Paula“ nähert sich Christian Schwochow der Ausnahme-Malerin Paula Modersohn-Becker. Altväterlich fährt er dabei Trotzkopf-Klischees auf und spielt Verstand und Gefühl gegeneinander aus.

Ein Film wie ein Gemälde: Nebel steigt aus den dunklen Kanälen, weiß und erstarrt steht der Wald. Über die nächtliche Wiese streift eine Fledermaus, und auf dem zugefrorenen See kräuselt sich der Schnee. Immer wieder scheint gülden die Sonne.

So wie die Kamera die Natur um Worpswede immer wieder verzaubert, hätte und hat Paula Modersohn-Becker (1876-1907) sie niemals gemalt. Paula Modersohn-Becker war eine Moderne – die einzige in der Worpsweder Künstlerkolonie. Dort, im feuchten Teufelsmoor bei Bremen, hatte sich ab 1890 eine Handvoll zunächst noch unkonventioneller Maler ein ländliches Refugium geschaffen. Bis in die Gegenwart ist es ein beliebter „Wallfahrtsort für Kunsttouristen“ – so der Deutschlandfunk in seinem „Kalenderblatt“ zu 125 Jahren Worpswede.

Weiterlesen unter:

http://www.spiegel.de/kultur/kino/paula-mit-carla-juri-weder-genial-noch-gescheit-aber-lieblich-rezension-a-1125829.html

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