Afrikanischer Alltag

Alltag in Senegal ist gekennzeichnet von Kontroversen. Hier ist alles möglich, alles hat nebeneinander oder miteinander Platz. Vieles, was ich heute kaum noch beachte, muss für ungewohnte Augen und Ohren sehr exotisch sein. Das Leben ist durch eine große Kreativität und Spontaneität gekennzeichnet. Auch die Offenheit und Herzlichkeit der Leute auf der Strasse ist immer wieder eindrücklich.

Da bittet mich eine kleine Bettlerin mit hungrigen Augen um ein Almosen. Gerade vorhin hatte ich meine letzten Münzen vergeben, so dass ich ihr sagen muss: tut mir leid, das nächste mal. Sofort erhalte ich ein strahlendes Lächeln und ein Danke, obwohl ich ihr doch nichts gegeben habe. An der Straßenecke kaufe ich Zigaretten. Während ich zahle, drückt sich ein Talibé um den Kiosk-Stand herum. Als ich weiter will, hält er mir seine Hand entgegen. Ich gebe ihm ein Bonbon. Er lächelt und dankt, obwohl er sicher ein Geldstück vorgezogen hätte. Dies muss er jedoch seinem Marabou abliefern, so dass ich ihm lieber etwas zum Naschen gebe, das kann er sofort in den Mund stecken und selber konsumieren. Manchmal kaufe ich auch eine Banane oder etwas Brot. Dann haben diese kleinen Kerle wenigstens etwas im Magen. Dakar ist voll von Bettlern, welche überall anzutreffen sind.

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https://aubergekeurdiame.wordpress.com/2016/09/12/afrikanischer-alltag/

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