Volle Nasenkraft voraus! Martin Rowsons Leben und Ansichten von Tristram Shandy, Gentleman

Es lebte einmal ein Schriftsteller, der war nicht ungenial. Sein Name war Laurence Sterne. Larry, wie er von Rowson liebevoll genannt wird, schrieb mal einen komischen Roman, der hieß „The Life and Opinions of Tristram Shandy, Gentleman“. Und dieser Roman nahm die Postmoderne in etwa genauso vorweg, wie vielleicht Giuseppe Arcimboldo mit seinen „verrückten Früchtchen“ den Surrealismus vorweggenommen hatte. Jedenfalls gibt es jetzt den guten „Tristram“ auch als Comic – und der kann sich sehen, lesen (und vielleicht sogar riechen) lassen.

Martin Rowson, der sich offenbar auf anspruchsvolle Comics spezialisiert hat (vgl. sein auf Eliot-Engine laufendes „The Waste Land“ ), ist ein talentierter Humorist, der – britischerweise – die Säfte der Lustigkeit fließen, sprudeln und spritzen lässt. Wo ein Wortspiel fehlt, lässt der Künstler ein Bildspiel zu. Und wo das Graphische relativ straightforward erzählt, da wird dem Leser die eine oder andere Wortgewalt angetan.

Rowson selbst hält übrigens nicht viel von der ganzen zeitgenössischen Romanindustrie, wie man hier nachlesen kann; daher ist es verständlich, dass er sich von einem der wenigen echten Anti-Romane hat inspirieren lassen.

Weiterlesen unter:

http://postmondaen.net/2016/12/08/volle-nasenkraft-voraus-martin-rowsons-leben-und-ansichten-von-tristram-shandy-gentleman/

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