Musikalische Nachfahren

Neueste Untersuchungen zeigen, dass Bachs Schüler großen Einfluss auf sein Werk hatten – und teils in Saus und Braus lebten.

Thomaner zu sein, das machte durchaus satt: Zu Johann Sebastian Bachs Zeiten erhielt jeder seiner Schüler 500 Gramm Fleisch am Tag, dazu Brot, Suppe, Hirse, getrocknetes Obst, Erbsen, Kraut, Rüben und andere Beilagen. Es gab Milch und Bier, um die Stimmen zu ölen. Ja: Das Leben, das Bachs Thomaner führten, war ein „außergewöhnlicher Luxus“, wie die Bach-Forscherin Maria Hübner berichtet.

Beinahe zufällig, als Nebenprodukt ihrer Arbeit, stoßen die Wissenschaftler des Leipziger Bach-Archivs auf immer neue Details darüber, wie es sich als Schüler in Bachs Amtszeit als Thomaskantor, zwischen 1723 und 1750, in Leipzig lebte. Die Thomaner, das ist die zentrale Erkenntnis, wurden zwar nach strengen Regeln erzogen. Aber sie lebten auch in großem Wohlstand. Und viele waren ihrem Mentor Bach derart verfallen, dass sie den Grundstein legten für seinen Ruhm – indem sie sein Werk für die Nachwelt retteten.

Weiterlesen unter:

http://www.zeit.de/2016/53/johann-sebastian-bach-schueler-einfluss

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