Comeback eines Gezeichneten

Der Geiger Stefan Arzberger war sehr erfolgreich, bis für ihn in einer New Yorker Nacht ein Albtraum begann, der 16 Monate dauerte. Jetzt versucht er in München einen Neuanfang.

Hätte man Stefan Arzberger vor dem 27. März 2015 gefragt, was er an seinem Leben ändern würde, wenn er könnte, er hätte wohl bloß mit den Schultern gezuckt. Arzberger, 1,93 Meter hoch, tiefe Stimme, große Hände, große Füße, ist ein bodenständiger, bedächtiger Mensch, alles Überkandidelte liegt ihm fern. Was hätte er ändern sollen? Damals war er Anfang 40, glücklich verheiratet und Erster Geiger im renommierten Leipziger Streichquartett. Gab über 100 Konzerte pro Jahr, gastierte auf allen Kontinenten, nahm CDs auf, gewann 2012 mit dem Quartett einen Echo Klassik und saß im Sommer im Orchestergraben des Bayreuther Festspielhauses oder spielte im luxuriösen Lucerne Festival Orchestra. Ein typisches rastloses Musikerleben. Der „Arzi“, so wird verschiedentlich behauptet, sei kein Kind von Traurigkeit gewesen. Jeder hat seine Art, mit den Schizophrenien des Berufs umzugehen, dem Rampenlicht und der Dunkelheit drum herum. Und nicht jeder schafft das.

Weiterlesen unter:

http://www.zeit.de/2016/53/stefan-arzberger-geiger-us-haft-comeback

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