Komm, wir besichtigen Ruinen

Wenn der Norden den Süden studiert: 2017 begibt sich die Documenta auch nach Athen. Sie meint es gut, bedient aber uralte Stereotypen. Ein Beitrag der griechischen Autorin Amanda Michalopoulo.

Was können die Griechen von den Deutschen lernen und die Deutschen von den Griechen? Die Frage, die derzeit bei vielen politischen Gesprächen in Europa durchschimmert, erhält bei der Documenta 14 im nächsten Jahr auch eine künstlerische Dimension.

Diese bedeutende Institution zeitgenössischer Kunst, vielleicht die bedeutendste der Welt, verlässt kurzzeitig ihre Heimstatt in Kassel und begibt sich nach Athen, mit dem Vorsatz, vom neugriechischen Modell zu lernen. Um dies zu tun, bedient sie sich einer anderen Achse als der zwischen Ost und West und scheidet Europa in Süden und Norden. Die Menschen des Nordens kommen, um den Süden zu studieren: eine zeitgenössische Version der Grand Tour der Romantiker, die ein paar Jahrhunderte vor uns den Mittelmeerraum bereisten, um sich die in Licht gebadeten antiken römischen und griechischen Ruinen anzusehen.

Weiterlesen unter:

http://www.tagesspiegel.de/kultur/documenta-14-in-athen-komm-wir-besichtigen-ruinen/19190286.html

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