„Matrix“ trifft „Da Vinci Code“

Zwischen Videospiel und Shakespeare: Justin Kurzels „Assassin’s Creed“ ist ein Film, kein Game.

„Willkommen bei der Spanischen Inquisition!“ – ja, auch das war einmal in jenen guten alten Zeiten des christlichen Abendlandes, in die sich manche zurücksehnen: 1492, die christliche Reconquista der spanischen Könige stand kurz vor dem Abschluss, und von der iberischen Halbinsel waren fast alle Moslems, die dort seit über 700 Jahren lebten, bereits mit Feuer und Schwert vertrieben worden, und über 100.000 spanische Juden mussten kurz darauf gleich mit ihnen das Reich ihrer katholischen Majestäten verlassen. Das spanische Christentum war so fundamentalistisch und fanatisch geworden, wie selten – nur im Süden um Granada hielten die Muslime gerade noch aus.

Der britische Philosoph Bertrand Russell schrieb einmal, Philosophie bestehe im Übergang von offensichtlichen Prämissen zu interessanten Schlussfolgerungen. Wenn dies stimmt, dann ist „Assassin’s Creed“ ein philosophisches Werk, bilden die genannten historischen Fakten doch nur die so bunten wie spektakulären Kulissen für den selbstverständlich vollkommen fiktiven Plot dieses Films.

Weiterlesen unter:

https://www.heise.de/tp/features/Matrix-trifft-Da-Vinci-Code-3582812.html

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