Das Diamantenmädchen

Nur eine durfte dreimal für James Bond singen: Shirley Bassey schmetterte 1964 „Goldfinger“, 1971 „Diamonds Are Forever“ und 1980 „Moonraker“. Ein Zufall war das nicht.

Ebenso wie der Geheimagent einer Ihrer Majestät war, wurde die aus ärmlichen Verhältnissen stammende Sängerin – Tochter einer proletarischen Britin und eines Nigerianers – zum Aushängeschild der Krone. Shirley Bassey steht für einen Glamour, der aus einer anderen Zeit stammt. Ihre tragische Biografie schien das Waliser Stimmwunder zu einer britischen Billie Holiday zu prädestinieren. Sie selbst entschied sich jedoch dafür, die schwarze Barbra Streisand zu sein.

Die Queen Mother britischer Unterhaltung

Die Queen liebt Shirley Bassey. Ebenso taten es Prinz Charles und seine verstorbene Exfrau, Prinzessin Diana. Von Shirley und Charles gibt es jene Anekdote, dass der Prince of Wales und die Sängerin aus der gleichen Gegend des Empire bei einem Auftritt in Cardiff vom Publikum zu einem Kuss aufgefordert wurden. „Nun, was sollen wir tun?“, flüsterte Bassey ihrem Gegenüber ins Ohr. „Wir sollten sie nicht enttäuschen„, sagte der Prinz, dann wurde geküsst. Shirley Bassey ist die „Queen Mother“ der britischen Unterhaltungsbranche, sagte mal ein Biograf ziemlich treffend über die seit langem in einer Art Altersteilzeit in Monaco residierende Diva.

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http://www.magistrix.de/news/musik/16561-das-diamantenmaedchen

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