Heiliges Wasser ist die Rettung

In den vergangenen Monaten wurde der Sinn für apokalyptische Szenarien geschärft. Ist Auswandern die Lösung? Wenn ja, nach Hintersibirien oder lieber in die Schweiz?

Der Text verwendet Auszüge aus dem Buch Hinter Sibirien – Eine Reise nach Russisch-Fernost von Katerina Poladjan und Henning Fritsch, erschienen im Herbst 2016 im Rowohlt Berlin Verlag.

Zur heiligen Quelle Molokanka fährt eine Marschrutka. Der Begriff Marschrutka stammt vom deutschen Wort Marschroute ab. Das Ding selbst ist ein Kleinbus, ein Linientaxi. Mit drei weiteren Fahrgästen, die alle leere Plastikflaschen bei sich tragen, spekulieren wir, wo der Fahrer geblieben sein könnte. Katerina und ich glauben, er gönnt sich vielleicht noch ein Schaschlik auf die Hand, die anderen Fahrgäste aber sind misstrauischer und wollen die Miliz rufen. Heutzutage müsse man auf das Schlimmste gefasst sein. Was das Schlimmste sein könnte, wollen wir wissen, und alle schweigen, denken nach. Gute Frage, damals in Hintersibirien im März 2015.

Weiterlesen unter:

http://www.zeit.de/freitext/2017/01/03/sibirien-heiliges-wasser-poladjan-fritsch/

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