Eine Lichtshow für Kandinsky

Wie eine ehrgeizige Ausstellung den globalen Blick auf das Bauhaus verändern will

Häuser aus weißen Kuben, darin nichts als Stahlrohrmöbel. Das ist die erste Assoziation, die beim Schlagwort Bauhaus aufpoppt. Aber gab es Häuser aus weißen Kuben nicht schon Jahrhunderte vor dem Bauhaus, etwa im Maghreb? Und die Textilien, die Anfang des 20. Jahrhunderts im Bauhaus entstanden: Waren die nicht stark von volkstümlichen Mustern beeinflusst, wie man sie seit Jahrtausenden in Mittelamerika kennt?

Eine der aufwendigsten und aufregendsten Ausstellungen zum Bauhaus-Jubiläum wird den bisherigen Blick auf die deutsche Kunstschule grundlegend hinterfragen. Mit Migrant Bauhaus – so der Arbeitstitel des Projekts – will man endlich den unbekannten Vorläufern und Nachfolgern des Bauhauses auf die Spur kommen, und das weltweit.

Die Kuratoren Marion von Osten aus Berlin und Grant Watson aus London haben für ihre Arbeit schon einige Reisen unternommen und werden noch zu vielen weiteren aufbrechen. Zusammen mit dem Goethe-Institut und lokalen Mitstreitern entwickeln sie drei mittelgroße Ausstellungen, sogenannte Kapseln, die 2018 in Kunsthallen und an Hochschulen in Delhi, Tokio, Hangzhou, Moskau, São Paulo und New York gezeigt werden sollen. Und im Jubiläumsjahr 2019 reisen diese drei dann allesamt nach Berlin, vereint zu einer großen Schau im Haus der Kulturen der Welt.

Weiterlesen unter:

http://www.zeit.de/2016/53/bauhaus-ausstellung-berlin-hkw

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