Killer im Körpertausch

Noir-Thriller mit Gimmick: Der Comic „Tomboy“ spielt mit der Transgender-Thematik und zeigt: Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht.

Eigentlich ist es ganz klassische Geschichte: Ein Profikiller wird verraten, muss sich psychisch und physisch zurück ins Leben kämpfen und rächt sich am Ende an allen, die ihm Unrecht getan haben. Was „Tomboy“ von anderen Hardboiled-Thrillern unterscheidet, ist die Art des Verrats. Denn Protagonist Frank Kitchen wird nicht gefoltert oder verliert seine Familie, seine Strafe ist ein anderer Körper. Trifft Frank auf Menschen, sehen sie nun ein Frau vor sich.

Das französische Kreativduo Matz und Jef hat nach “Querschläger” nun erneut ein Drehbuch von Autor und Regisseur Walter Hill adaptiert. „Tomboy“ vermittelt dementsprechend tatsächlich das Gefühl, einen Film anzusehen. In bester Crime-Noir-Tradition bildet Franks Erzählstimme aus dem Off die narrative Grundlage der Geschichte. Außerdem wirken die Perspektiven und Positionen der Figuren wirken wie Standfotos von Filmszenen. Der Comic zeigt oft extreme Nahaufnahmen, auf der ersten Seite etwa sieht man fast nur Franks Augen.

Weiterlesen unter:

http://www.tagesspiegel.de/kultur/comics/comic-album-tomboy-killer-im-koerpertausch/19217664.html

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