„Der talentierte Mr. Ripley“: Hinein ins Reich der Vogelfreiheit

Faszinierende Amoral im Wiener Theater der Jugend

Wien – New York ist das angesagte Pflaster für alle Gauner und Möchtegern-Dandys. Swing-Jazz fegt durch das Wiener Theater im Zentrum. Ein blasser Jüngling mit Streberbrille schlendert durch das Häusermeer. Tom Ripley (Jakob Elsenwenger) versteht sich auf Betrügereien. Er glaubt sich von einem Mann mit Hut und Mantel verfolgt. Der „alte Schwule“ entpuppt sich jedoch rasch als Sendbote von Göttin Fortuna.

Ripley wird vom Reedereibesitzer Greenleaf (Uwe Achilles) als Emissär dorthin entsandt, wo die Zitronen blühen. Er soll den nichtsnutzigen Sohn des Geldsacks vom italienischen Strand auflesen und per Express heim in die Staaten schicken. Ripley hat natürlich nichts Besseres zu tun, als den Auftrag getreulich nicht zu erfüllen. Er hintergeht der Reihe nach alle Beteiligten. Er geht buchstäblich über Leichen, und am Ende führt er, dem keine Regung anzumerken ist, womöglich sich selbst hinters Licht.

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