Der Ringer und die Autotune-Renaissance. Ein Erklärungsversuch

Bilderbuch haben es getan. Dat Adam tun es. Nun auch noch die Hamburger Band Der Ringer. Ihr Debütalbum „Soft Kill“ strotzt von überzogenen Autotune-Effekten. Warum sie sich damit nicht einfach bloß dem Trash hingeben oder im Schatten von Cher und den Black Eyed Peas stehen, zeigt ein etwas tieferer Blick auf kunstaffine Subkulturen und die Logik des Geschmacks.

Am 27.1. erscheint das Debütalbum der Hamburger Band Der Ringer. Es klingt, so viel kann verraten werden, nach vielem, nach düsterem Synthpop etwa, nach verschrobenem Indie oder verträumter Selbstmord-Romantik, bloß nicht nach einem Debütalbum. Woran liegt das? Zum einen sicher daran, dass sie beim Berliner Label Staatsakt unter Vertrag stehen, die schon Bonaparte, Fraktus oder Isolation Berlin in ihren Unterscheidungsmerkmalen förderte. Zum anderen vermutlich an der Radikalität, mit der sie bestimmte Sounds einsetzen, allen voran Autotune-Effekte im Gesang – jene, so könnte man urteilen, Waffe des Mainstream, jenes Abfallprodukt der 90er. Aber Autotune ist viel mehr als das und Der Ringer machen sich, wie neuerdings auch andere Künstler, auf, dies zu beweisen. Denn was ist Autotune? Wofür stand es?

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http://postmondaen.net/2017/01/15/der-ringer-soft-kill-autotune/

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