Was ist die Hölle?

Das Theater Basel entfacht ein «Inferno» auf den Spuren Dantes und zeigt: Aus der Hölle gibt es kein Entkommen

Wie wäre das wohl, wenn es ein Jenseits gäbe? Und wenn wir dort allen, die je gelebt haben, wieder begegnen könnten – oder müssten? Auf den Spuren von Dantes «Göttlicher Komödie» begibt sich Hausregisseur Thom Luz, der Klang- und Bildermagier, auf diese Jenseitswanderung im Theater Basel. Zügig und doch wie in Zeitlupe durchschreitet er die neun Höllenkreise des «Infernos». Wer möchte nicht wissen, wie es dort zugeht?

Es herrscht kein Heulen und Zähneknirschen. Sondern vorerst betäubende Stille. Kann uns das beruhigen? Elias Eilinghoffs Dante, ganz in Schwarz gekleidet, wirkt jedenfalls verängstigt wie ein Kind. Keinen Schritt weiter würde er sich aus dem Wald seiner Lebenskrise herauswagen, fände er in Steffen Hölds Vergil nicht einen Führer, der ihm in Stummfilmmanier von Beatrice vorschwärmt und ihn ins Reich der Toten lockt. Die Hölle ist eine Gerümpelkammer (Bühne Wolfgang Menardi, Thom Luz), ein Lagerraum mit Requisiten aller Art, die von Handlangern in immer kürzeren Abständen in einen Brennofen verfrachtet werden.

Weiterlesen unter:

https://www.nzz.ch/feuilleton/was-ist-die-hoelle-ld.141005

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