Was mit Medium

Geisterkommunikation In „Personal Shopper“ wartet eine Vertreterin des digitalen, globalisierten Zeitalters auf ein Zeichen aus dem Jenseits

In Die Wolken von Sils Maria, dem letzten Film von Olivier Assayas, hat Kristen Stewart eine Figur gespielt, die plötzlich verschwindet, ohne dass jemals geklärt würde, warum und wohin. In dem neuen, Personal Shopper, spielt Kristen Stewart eine Figur, die mit dem Verschwinden einer anderen klarkommen muss und auf ein Zeichen aus dem Jenseits wartet, ohne zu wissen, warum eigentlich oder wie das Zeichen aussehen sollte.

Das Kreuz an der Wand im Treppenaufgang ist nicht ausreichend. Das Wasser, das ohne Zutun aus einem Hahn sprudelt, auch nicht, ebenso wenig das Knacken, das bei Nacht im Haus zu hören ist. Und selbst wenn das Haus von einer geisterhaften Präsenz heimgesucht wird, heißt das nicht, dass es sich dabei um die richtige handelt. „Du bist nicht mein Bruder“, sagt Stewarts Maureen drei Mal. Aber einmal stellt sie auch die Frage, ob er es sei, nennt seinen Namen und scheint davon überzeugt, dass eine Begegnung mit ihm, der Monate zuvor verstarb, unmittelbar bevorsteht.

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https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/was-mit-medium

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