Verkauft uns nicht für dumm!

Was bleibt der Kunst, wenn die Welt in Flammen steht? Sich auf die guten alten Werte besinnen? Oder muss sie politisch werden? Ein Plädoyer für die Eigenmacht der ästhetischen Erfahrung.

Die Prognosen waren mutig. Im Spätherbst 2015 – die sogenannte Flüchtlingskrise strebte gerade ihrem politischen und debattösen Höhepunkt entgegen – hieß es: Die leibhaftige Anwesenheit von so vielen Entwurzelten, Vertriebenen, offenkundig Not leidenden Menschen im öffentlichen Raum würde auch die Kunst verändern, würde die Rituale unserer ästhetischen Weltbetrachtung hinterfragen, ja über kurz oder lang revolutionieren. Auf den ersten Blick hat diese Revolution wohl stattgefunden: Die Kriege in Syrien und Afghanistan, der Terror, der nicht erst seit Berlin in Deutschland wurzelt, der globale Ruck nach rechts, das Ringen um Europa – all das hat die Kunst verändert. Und zwar ähnlich rasant, wie sich Hunderttausende Geflüchtete auf europäischen Marktplätzen und in deutschen Turnhallen sammelten. Nur: Verändert sich die Kunst radikal genug, um ihrer Rolle weiter gerecht zu werden?

Weiterlesen unter:

http://www.zeit.de/2017/02/kunst-politik-krisen-aesthetik-politisierung

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