Als die Milch nach Blei schmeckte

Das kastanienbraune glatt gekämmte Haar fällt ihr leicht über die sonnengebräunte Schulter und schwingt im Takt eines flotten Schrittes mit. Der Himmel scheint gealtert zu sein, lässt er sich doch, so fern man sich einmal um die eigene Achse dreht und in die Ferne blickt, nur von milchigen Wolken beherrschen, durch welche die Sonne wie ein Scheinwerferlicht im tiefen Morgennebel die Welt erhellt. Es liegt noch eine morgendliche Frische in der Luft, unterstrichen von einer leichten Brise, die Vorbote eines bald nahenden Winters ist und die bei dem Mädchen, dass zu früher Stunde unterwegs ist eine Gänsehaut bewirkt. Sie blickt hinter sich. Nichts. Sie geht noch schneller. In der rechten Hand, die von dicker Hornhaut überzogen ist, hält sie ein Seil, dass am Ende mit dem Zaumzeug einer alten Fuchsstute befestigt ist, deren Erscheinung Zeuge eines harten arbeitsreichen Lebens ist…

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https://zerdenker.wordpress.com/als-es-birnen-und-blei-regnete/

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