Soapcast auf Speed

Ödipus und Antigone – Ersan Mondtag halluziniert am Berliner Maxim Gorki Theater nach Sophokles einen kommenden Faschismus

Berlin, 17. Februar 2017. Die Erwartungen waren hoch. Regisseur Ersan Mondtag ist so etwas wie ein Shootingstar. Gerade dreißig Jahre alt, wurde er just bereits zum zweiten Mal zum Theatertreffen eingeladen. Nur ein Hype, sagen einige, Feuilleton-Liebling, sagen andere. Mit seiner ersten großen Inszenierung auf dem harten Theatermarkt Berlin hatte er die Chance, es seinen Kritikern zu zeigen. Und zumindest dieser Kritiker hier hätte es sich auch gerne zeigen lassen. Was er dann aber sah, war kein Durchbruch, eher Fraktur. Zugezogen bei einer überambitioniert ausgeführten Fingerübung.

Weiterlesen unter:

http://www.nachtkritik.de/index.php?option=com_content&view=article&id=13628:oedipus-und-antigone-ersan-mondtag-halluziniert-am-berliner-maxim-gorki-theater-nach-sophokles-einen-kommenden-faschismus&catid=38&Itemid=40

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