Ganz schwacher Puls

Auch die würdigen Preisträger können nicht darüber hinwegtäuschen: Die Berlinale hat sich in eine Sackgasse manövriert, aus der sie nicht ohne Veränderungen herauskommt. Beginnen sollte man mit Festivalchef Dieter Kosslick.

Im letzten Wettbewerbsfilm die Erlösung: Endlich eine Sexszene! Mit Brüsten, Schamhaaren, Stöhnen und Ejakulation. Hallelujah! Die Szene kommt in der Mitte des Beziehungsdramas „Ana, mon amour“ von Calin Peter Netzer. Der rumänische Regisseur blickt in die intimsten Winkel der psychischen Ko-Abhängigkeit eines jungen Paares und schreckt nicht zurück, wenn er dort Ejakulat und Exkremente findet.

So eine Lebendigkeit, in den Figuren und in der Form, suchte man in diesem 67. Festivaljahrgang meist vergebens. Vielen der 18 Wettbewerbsfilme hätte man gern zwei Finger an den Hals gelegt, um zu spüren, ob sie noch einen Puls haben…

Weiterlesen unter:

http://www.spiegel.de/kultur/kino/berlinale-2017-bilanz-ganz-schwacher-puls-a-1135250.html

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