Mann unterm Mond

Kino „Moonlight“ von Barry Jenkins geht es nicht um biografische, sondern um sinnliche Subjektivität

Das Haus, in das der junge Chiron zu Filmbeginn, von einer Gruppe gleichaltriger Kinder verfolgt, flüchtet, sieht von außen aus wie jedes andere, wenn man von den mit Brettern vernagelten Fenstern absieht. Innen ist es jedoch fast leer, keine Zeichen von gelebtem Leben, auf dem Boden liegen Scherben und Drogenutensilien. Chiron ist in einem Crack-Haus gelandet, in einem jener wilden, unsichtbaren Räume des Drogenverkaufs und -konsums, die sich in vielen innerstädtischen Bezirken amerikanischer Großstädte hinter unauffälligen Fassaden verbergen. Crack-Häuser sind das absolute Außen der bürgerlichen Gesellschaft – und ordnen sich ihr gleichzeitig insofern unter, als sie die Semantik von innen und außen und insbesondere die damit verbundene Trennung von öffentlichem und privatem Raum reproduzieren…

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https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/mann-unterm-mond

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