„Elisabetta“: Koloraturen der Seelenpein

Gioachino Rossinis Oper im Theater an der Wien Wien

Zwei Monate Zeit hatte Gioachino Rossini für die Komposition seiner Oper Elisabetta, regina d’Inghilterra – für ihn, so erläutert das Programmheft, „ein relativ langer Zeitraum“. Dabei stimmt die Ouvertüre mit der von Il barbiere di Siviglia überein, was doch angesichts der Unterschiedlichkeit der Werke, Komödie und Tragödie, verwundern muss.

Dass das für Rossini eine durchaus übliche Vorgehensweise war, er selbst diese Ouvertüre bereits weitere Male verwendet hatte und auch bei Arien routiniertes Recycling betrieb, führt zum Kern seiner Ästhetik, die sich kaum von jener eines Barockkomponisten unterscheidet: Seine Musik fungiert wie ein Gefäß für Emotionen, das sich durch die Interpreten und die Zuhörer mit Gehalt und Bedeutung füllen lässt – zwar sehr verschieden, doch nicht beliebig…

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