Schöner untergehen

Stuttgart, 13. April 2017. Die Abreise kommt vor der Ankunft. Denn dieser „Kirschgarten“ beginnt mit dem letzten Akt: Lethargische Stimmung herrscht auf der Bühne. Die Entourage der Gutsbesitzerin Ranjewskaja döst vor sich hin, auf blankem Boden liegend, barfuß, die Körper ineinander verräkelt. Links eine leere Sektpulle, rechts ein Grammophon. Die einen küssen sich, schmusen, ein anderer ist mit seinem Mobiltelefon beschäftigt. Derweil balanciert die Ranjewskaja in blutrotem Hosenanzug den Rampenrand entlang, wo auch der alte Diener Firs sitzt und schweigt. Der Gitarrist Philipp Weber zupft sachte Klänge zu glockigem Sampling, und jemand summt leise eine kleine Melodie (meditative Zwei-Akkordmusik wird den ganzen Abend unterlegen)…

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http://www.nachtkritik.de/index.php?option=com_content&view=article&id=13868:der-kirschgarten-am-staatsschauspiel-stuttgart-stellt-robert-borgmann-verlorene-seelen-aus&catid=38&Itemid=40

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