Ein von Trauer beschädigtes Leben

Endlich mal keine heitere Adoleszenz-Story aus der Provinz. Stephan Lohse erzählt in seinem Roman „Ein fauler Gott“, wie ein Junge den Tod des Bruders zu verarbeitet.

In der Leichenhalle des Friedhofs in Hamburg-Ohlsdorf steht ein aufgebahrter weißer Sarg. Darauf eine Seidenschleife, ein gelber Blütenkranz und ein kleiner Engel. Ob er den Engel sehen könne, fragt die Mutter Ruth ihren Sohn Benjamin. Der Engel, so sagt sie, solle alle daran erinnern, dass der liebe Gott einen Engel gebraucht und deswegen Jonas zu sich geholt habe. „Fauler Gott“, denkt Benjamin. „Fauler Kackgott.“ Und damit wäre im Grunde alles gedacht, jedenfalls für einen Elfjährigen…

Weiterlesen unter:

http://www.zeit.de/kultur/literatur/2017-04/stephan-lohse-ein-fauler-gott-roman

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