Klingende Mikroben auf der Streuobstwiese

Romuald Karmakar zeigt in seinem Dokumentarfilm „Denk ich an Deutschland in der Nacht“, wie Clubmusik entsteht. Manchmal braucht er dazu nicht einmal Musik.

Die Szenerie erinnert an ein in die Jahre gekommenes Raumschiff: Im Hintergrund steht ein riesiges Rack mit blinkenden elektronischen Geräten in einem unüberschaubaren Kabelgewirr, im Vordergrund noch mehr Technik und Kabelsalat. Dazwischen sitzt Ricardo Villalobos lässig auf einem Drehstuhl neben imposanten Lautsprechern, die wie riesige weiße Megaphone aussehen und Kubricks A Space Odyssee entstammen könnten. Er lauscht einer Platte der Experimentalband Minus Delta T aus den achtziger Jahren. Mit viel Hall ertönt ein Muezzin. „Krass!“, sagt Villalobos und faltet beeindruckt das aufwändige Cover auseinander. Knapp fünf Minuten dauert die Eröffnungssequenz von Denk ich an Deutschland in der Nacht, bevor der Film mit einem unvermittelten Schnitt in die zweite, fast ebenso lange Sequenz wechselt: Auch die spielt wieder in einem Studio und zeigt die Schweizer Produzentin und DJ Sonja Moonear, wie sie am Sound eines Tracks feilt…

Weiterlesen unter:

http://www.zeit.de/kultur/film/2017-05/romuald-karmakar-denk-ich-an-deutschland-in-der-nacht-dokumentarfilm

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