Viva, Anne, Viva!

Der deutsche Pavillon von Anne Imhof wurde bei der 57. Kunst-Biennale von Venedig mit dem goldenen Löwen ausgezeichnet. Ein Kommentar

In der Währung „Likes“ stand Anne Imhofs „Faust“ im deutschen Pavillon bereits in den Eröffnungstagen ganz hoch im Kurs, in den Gesprächen über die Qualität der einzelnen Länderbeiträge auch. Während der Aufführungen an den Eröffnungstagen war zu spüren, wie die vierstündige Performance die Betrachter ergreift. Auf und unter einem Glasboden, der in den Pavillon eingezogen ist, entsteht sie im wortlosen Zusammenspiel der Personen, der Musik und der wenigen, aber kraftvollen Einbauten: Glas unterteilt den Raum in verschiedene Zonen wie im Zoo – Sichtbarkeit erwünscht, Kontakt unmöglich. Große Waschbecken und Schläuche lassen an Ausnüchterungszelle oder Pathologie denken, akkurat aufgereihte Seifen, Schalen, Löffel, Handtücher und Feuerzeuge sind Requisiten für subversive Rituale…

Weiterlesen unter:

http://monopol-magazin.de/anne-imhof-goldener-loewe-kommentar

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