Dylan Thomas – der Unbegriffene

Das Werk Dylan Thomas‘ entzieht sich bisher der sogenannten Literaturwissenschaft wie großen Teilen der Kritik. Dass etwas so Modernes so zeitlos und alt klingen kann. Dass etwas, dem die Gemachtheit bei genauerem Hinsehen aus jeder Silbe trieft, wirkt als sängen Dörfer, Berge, Felder, Wälder. Und nicht zuckersüß eingehegt, sondern wie urtümlich mit dem Menschen ringend in seltsam wilden, doch alles andere als chaotischen Melodien. Dass selbst die Zoten, Nickligkeiten und Tiefschläge des modernen Alltags (cf. Under Milk Wood), Wortwechsel und Sprüche, die teils zeitgenössischen Sitcoms entnommen sein könnten, im hohen Ton Thomas‘ nicht missklingen, sondern das Ganze erst rund werden lassen. All das scheint unbegreiflich in der ansonsten seit Eliot und ein paar einäugigen Beatlern unter Blinden nur noch von schlechten Nachlassverwaltern gefledderten literarischen Moderne…

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http://postmondaen.net/2017/06/11/dylan-thomas-der-unbegriffene/

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