Kopenhagen 1801 (Sten Nadolny)

Ich lese mich grad ein zweites Mal durch Nadolnys Roman „Die Entdeckung der Langsamkeit„*. Eine Szene, die mir schon beim ersten Lesen hängengeblieben ist und nun mit erneuter Wucht zuschlägt, ist die Seeschlacht von Kopenhagen (Kapitel Kopenhagen 1801). Ein Meisterstück der Genauigkeit und zugleich Absurdität des Krieges. „Der Trekroner und die anderen Geschütze trafen in einem fort. Für einen, der immer etwas spät reagiert, geht bei solchen Stößen jeder Halt verloren. Am schlimmsten waren die eigenen Breitseiten. Das Schiff schien jedesmal einen Satz zu machen. Die gute Ordnung ging weiter, wie er sie gelernt hatte. Nur war ihr Zweck jetzt, dem Gegner das Chaos zu schicken, und das kam wieder zurück mit jener Plötzlichkeit, die John nicht liebte.“

Weiterlesen und -anschauen unter:

https://gerdakazakou.com/2017/07/15/kopenhagen-1801-sten-nadolny/

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